Institut für Tragwerksentwurf  |  FK3 Architektur Bauingenieurwesen Umweltwissenschaften   |  Technische Universität Braunschweig
 
 
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Um die neuen Möglichkeiten des leichten Bauens mit Beton nicht nur visuell, sondern auch haptisch darzustellen, wurde unter allen am Schwerpunktprogramm teilnehmen Instituten ein Wettbewerb ausgelobt, der es den Gewinnern ermöglichte, sämtliche in den beiden Förderperioden bearbeiteten Forschungsthemen in einem gemeinsamen Bauprojekt, dem sogenannten Demonstrator, zusammenzuführen. Einige der hierfür zentralen Fragestellungen werden in Teilprojekten der am SPP 1542 forschenden Institute der Technischen Universität Braunschweig  untersucht.  So konnte der Demonstrator UNI-CON² (Universal Concrete Construction) durch eine Kooperation der drei Institute an der TU Braunschweig (Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz iBMB, Institut für Tragwerksentwurf ITE und das Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik IWF) realisiert werden. In den Entwurf und die Ausführung des UNI-CON² fließen zahlreiche innovative Forschungsergebnisse der beteiligten Institute der TU Braunschweig  aus beiden Antragsphasen des SPP 1542 ein. Der Demonstrator stellt einen Ausschnitt eines hoch innovativen und extrem effizienten Tragwerks aus Hochleistungsbetonen dar. Das besondere bei dieser neuen Bauweise ist es, dass ein Gesamttragwerk aus einzelnen Betonfertigbauteilen zusammenzusetzen werden, indem diese trocken, also ohne Vergussmörtel oder Klebstoffe, gefügt werden.  Für den Demonstrator wurden sämtliche relevanten Anschlussdetails entwickelt und realisiert um die universellen Anwendungsmöglichkeiten dieses innovativen Fügeprinzips zu zeigen. Dazu gehören Decken- und Bodenanschluss an die Stütze, Anschluss der Plattensegmente untereinander, sowie der Stoß der beiden Stützenhälften. Aufgrund der geringen Wand- und Plattenstärken wird durch Reduktion des Zementverbrauchs eine Einsparung von natürlichen Ressourcen und Energie erreicht.

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